Abschied


„Nachlese“

 

„Erinnerungen“

 

 

Am 23.03.2011 kam der C-Wurf zur Welt. Can, Chef, Cajus, Cato und Cassiopeia.

 

Nach 8 Wochen blieben Cajus und Chef noch übrig. Eines Tages erreichte mich ein Anruf aus Österreich vom Zuchtwart Kapfhammer er hätte einen Interessenten für einen der Hunde und ob ich nicht mit den beiden nach Münzkirchen kommen könnte.

 

Nun war es aber so das ich mich in der Zwischenzeit in Cajus verknallt hatte, warum wenn die anderen zu wild tobten zog er sich in irgend eine Ecke zurück und wollte eine Ruhe haben das hieß aber nicht das er sich nicht durch setzen konnte. Man könnte auch sagen er überlegte erst bevor er handelte.

 

Also fuhr ich nach Münzkirchen mit den Beiden zum Treffen. Ich hatte Chef mehr in den Vordergrund geschoben weil ja ich eigentlich  Cajus behalten wollte aber wie so oft kommt es anderes als man denkt. Walter entschied sich für „Cajus“.Na ja einer der beidem musste ja gehen. Ich sagte schweren Herzens zu. Als ich ihn zum letzten mal auf dem Arm hatte und ihn Walter ins Auto gab kam ich mir wie ein“ Verräter“ vor. Auf der Rückfahrt liefen bei mir die Tränen ,und im Nachhinein betrachtet fiel es mir bei keinem Hund so schwer wie bei „IHM“

 

Aber er hatte ein gutes Zuhause bei Walter gefunden. Ab und zu las ich etwas über ihn im Pudelpointerheft. Jugendsuche ,Anlageprüfung, Feld und Wasserprüfung sowie VGP.

 

All die absolvierte er mit Bravour. Anlässlich einer Feld und Wasserprüfung in Rottenbach trafen wir uns wieder. Ein Teilnehmer schaute mich längere Zeit fragend an kam auf mich zu und sagte von Dir habe ich doch einen Hund bekommen ich erkannte jetzt erst das es Walter war und fragte sofort nach „Cajus“

 

Da sah ich im gleichen Augenblick an seinen Augen dass etwas nicht stimmte. Er sagte mit trauriger Stimme Cajus ist Tot er ist bei einer Nachsuche von einem Zug überrollt worden. Das war auch für mich ein trauriger Moment. Man merkte es auch Walter noch an das er noch trauerte. Ich denke jeder Hundeführer kann mitfühlen.

 

Mir bleibt die Erinnerung an einen kleinen Welpen der zu einem großen und gutem Jagdhund heranreifte und bei seiner Arbeit ums Leben kam.

 

HO RÜD HO „CAJUS“

 

Dein Grantler

 

Merle

Merle“ zog vor 10 Jahren bei uns ein und kam aus Eggebeck von Ernst und Elke Onkel und Tante meiner Frau sie sollte mein Grundstein zum eigenen Zwinger sein. Aber es kam anders als gedacht ich holte sie an dem Tag ab als wir Ernst zu Grabe trugen.(Rad der Zeit)Um die Arbeit von Ernst fort zu führen über nahm ich seinen Zwinger. Als erstes nahm ich mit Merle an der VJP teil sie bestand sie mit 68Pkt.Da kaum Wild vorhanden war sollten die Hunde eine Remise durch arbeiten. Ein Richter meinte zum anderen wenn einer Wild findet dann die „Schwarze“ da gemeint war „Merle“ und so war es auch nur in den Punkten schlug es sich nicht nieder. Als nächstes stand die Edgar Heyne an aber bei der dritten Übung war alles vorbei Kanichenschleppe ein sichere Sache bisher aber dann dreimal angesetzt und nicht gebracht .Harald ein Freund von mir und Berufsjäger hatte sie mit mir ausgebildet. Aber warum brachte sie das Kanin nicht. Es war Eifersucht von Ihr weil Harald sich genau in dem Moment mit einem anderen Hund beschäftigte wie sie ihre Schleppe arbeiten sollte. Aber bei der darauf folgenden HZP machte sie alles richtig und bestand sie. Bei der Bringtreue braucht sie auch den zweiten Anlauf aber danach brachte sie jeden Fuchs den sie fand auch den von mir geschossenen der räudig war. Überhaupt das suchen und bringen wenn sie einmal am suchen war gab es für sie nur eins finden um jeden Preis, und das konnte dauern sei es der angeschossene Hase oder die Ente die irgendwo im dichten Schilf gelandet war. Zwischen durch absolvierten wir die VGP wie gehabt im zweiten Durchlauf aber mit 316 Pkt. im zweiten Preis. Rehwild suchte sie ohne Probleme nach bei Sauen hatte sie ihre Schwachstelle sie kam zwar zu Sau aber in 20m Entfernung. Im Alter wurde es dann besser und sie brachte mich direkt an die Sau. Raubwild und Raubzeug war ihre Leidenschaft und dann hörte sie auf kein Kommando mehr. Sie war es auch die „Eika“ in die jagdlichen Gefilde einführte und ihr das nötige Rüstzeug bei brachte und das war ein schönes Gefühl ihnen dabei zu zuschauen .Bei Eikas erstem Wurf kümmerte sie sich mit um die Welpen besonders Chef verstand sich besonders mit ihr. Leider konnte ich mit ihr nicht züchten wegen einer C.Hüfte. Dreimal schaffte es Chef sie zu decken dreimal musste ich abtreiben lassen ich hätte ihr gerne eigene Welpen gewünscht. Sie genoss es bei der Jagd unter dem Sitz zu liegen um dabei zu sein.

Ein Besonderes Erlebnis war als ein Frischling von20kg auf sie von hinten auflief sie aber blieb liegen und knurrte nur ich glaube sie war anschließend sauer weil ich ihn nicht bekam. Überhaupt das daneben schießen konnte sie überhaupt nicht verstehen ihre Blicke sagten alles. Wenn die Jungen hinter Wild her jagten blieb sie bei mir sie dachte sich bestimmt laß die mal die werden es auch noch lernen. Sie passte auch auf die Enkelkinder auf und ich bin mir nicht sicher ob sie da auch noch so friedlich gewesen wäre wenn sich jemand unerlaubt genähert hätte. Aber das Rad dreht sich weiter und ist jetzt am Ende angekommen, aber Du wirst immer in unserer Erinnerung bleiben als unsere.

 

„Merle“

 

HO RüD Ho